10:15 - 11:45 Uhr / UniMS
Seit Veröffentlichung der Ergebnisse der ersten PISA-Studie im Jahr 2001 sind unter der Überschrift „Qualitätssicherung und -entwicklung“ deutschlandweit zahlreiche Maßnahmen Neuer Steuerung eingeführt worden. Hierzu zählen Bildungsstandards, zentrale Kompetenztests und Schulinspektionsverfahren. Auch nach 25 Jahren lässt sich nicht von einem durchschlagenden Erfolg dieser Reformmaßnahmen sprechen. Im Gegenteil: der IQB-Bildungstrend 2024 zeigt rückläufige Kompetenzen der Schüler:innen in den deutschen Bundesländern. Aus diesem Grund hat die Bildungsministerkonferenz am 26.März 2026 eine „Roadmap“ ausgearbeitet mit dem Ziel „schnellstmöglich eine Trendumkehr bei den Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu erreichen“ (KMK 2026). Die in dieser Roadmap angedachten Maßnahmen knüpfen nahtlos an bisherige Steuerungsmaßnahmen an.
Im Seminar diskutieren wir diese Ausrichtung aktueller Bildungspolitik aus professionstheoretischer Perspektive. Im ersten Schritt beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Bestimmungen pädagogischer Professionalität und deren Verhältnis zur aktuellen Bildungspolitik. Im zweiten Schritt nehmen wir den Umgang professioneller Akteure mit bildungspolitischen Maßnahmen anhand von Gesprächen über diese Maßnahmen in den Blick.
Die Veranstaltung ist eine reguläre Lehrveranstaltung.
Dozent*innen: Dr. Corrie Thiel
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Anzahl der freien Plätze: 5
Veranstaltende Hochschule / Einrichtung
