10:00 - 11:30 Uhr / katho
In den letzten Jahrzehnten, besonders aber seit der von Olaf Scholz in Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine ausgerufenen „Zeitenwende“, ist Sicherheit zu einem allgegenwärtigen Leitbegriff der öffentlichen Debatte und zugleich zu einem Problembegriff geworden, in dem sich grundlegende gesellschaftliche Konflikte spiegeln: So wird z. B. häufig davor gewarnt, dass innere, äußere und soziale Sicherheit nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Für Soziale Arbeit und Heilpädagogik/Inklusive Pädagogik ist Sicherheit ein vielschichtiger Begriff, der individuell-existenzielle, sozioökonomische und politische Fragen berührt. Das Seminar will diesen aus theologischer Perspektive nachgehen. Dabei stehen insbesondere die Rolle und Bedeutung des Glaubens für Sicherheit bzw. Unsicherheit im Mittelpunkt des Interesses: Gibt Glaube Sicherheit? Wie gehen Gläubige mit Verunsicherung um? Und: Bedeuten entsicherte Zeiten Konjunktur für den Glauben?
Die Veranstaltung ist eine reguläre Lehrveranstaltung.
Dozent*innen: Prof. Dr. Josef Könning
Anzahl der freien Plätze: 15
Veranstaltende Hochschule / Einrichtung
